Regio-PSB

Wege aus der Sucht

"Check your drinking!"

Selbsttest der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Auf ihrer Internetseite kenn-dein-limit.info bietet die BZgA einen Selbsttest an, um das eigene Trinkverhalten zu prüfen:

kenn-dein-limit.info/check-your-drinking

 


„Was denken Sie über Spielhallen?“ Aktion der Suchtberatungsstelle Regio-PSB zum „Aktionstag Glückspielsucht“

„Alter ich schwör‘: Spielhallen haben meinen Geldbeutel gef…“ Mit diesen drastischen Worten reagiert ein Passant auf die Frage: „Was denken Sie über Spielhallen?“ Diese Frage stellte die „Regio-PSB“ der Evangelischen Stadtmission am 28. September auf einer Bodenzeitung in der Freiburger Innenstadt. Anlass der Aktion: der bundesweite „Aktionstags Glücksspielsucht“.
Die Suchtberatungsstelle konnte mit dieser niederschwelligen und wertschätzenden Form der Ansprache viele gute Gespräche über die Risiken von Glücksspiel führen und über Hilfsmöglichkeiten informieren. Viele Passanten blieben stehen, lasen sich die vorgegeben Antwortmöglichkeiten durch und markierten die Aussage, der sie zustimmten, mit einem Kreuz.
Vor allem junge Menschen stimmten zu, dass „die Leute selber wissen müssen, ob sie da reingehen“.  Noch mehr Passanten aber sahen die Not der „25.000 Glücksspielsüchtigen in Baden Württemberg“ und forderten, dass man „da etwas unternehmen“ müsse. Eine hohe Zustimmung bekam auch die Aussage, dass „am Ende doch nur die Besitzer von Spielhallen die Gewinner“ seien. Wenig Zustimmung fand die Aussage, dass man „mit einer guten Strategie Geld gewinnen“ könne, oder auch, dass „Spielhallen doch auch Arbeitsplätze schaffen“.
Eine ganze Reihe von Passantinnen und Passanten äußerten im Gespräch, dass sie selbst einen Kollegen oder Angehörigen hätten, der von der Spielleidenschaft nicht mehr loskäme. Einige wenige bekannten sogar eigene Probleme mit dem Glücksspiel. Hier konnte Informationsmaterial  weitergegeben und der Kontakt zur Beratungsstelle hergestellt werden. Immer wieder wurde auch darauf hingewiesen, dass Glücksspiel eine wichtige staatliche Einnahmequelle bei uns ist. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Präventions- und Hilfsangebote wie das der Stadtmission ausreichend gefördert werden. Insgesamt fand die Aktion viel positive Resonanz und Zustimmung.

 


Film zum Thema Spielsucht

Für eine Sendereihe über Stadtmissionen in Baden dreht seit Sommer 2015 ein Team von ERB Medien in verschiedenen Einrichtungen der Ev. Stadtmission Freiburg.

Im Januar war das Filmteam zu Gast bei der Regio-PSB, unserer Suchtberatungsstelle, und in einer Freiburger Spielhalle. Thema des Films: Spielsucht und die Prävention auf Anbieterseite.

Unsere Suchtberatung führt Schulungen für Spielhallen-Personal durch, um die Mitarbeitenden dafür zu sensibilisieren, wie sie auffällige Spieler erkennen und in Hilfsangebote vermitteln können.

Die gesamte Sendung, die auch Beiträge über die Arbeit der Stadtmissionen in Karlsruhe und Heidelberg enthält, können Sie hier anschauen.


Infos für Betroffene
Infos für Anbieter

BZ-Bericht über Selbsthilfegruppe für Glücksspielsüchtige

Die Badische Zeitung berichtete am 21. Mai über die Selbsthilfegruppe für Glücksspielsüchtige unserer Suchtberatungsstelle Regio-PSB.

Hier geht es zum Bericht.

Veranstaltung zur Hilfe für Angehörige von Suchtkranken

Veranstaltung der Selbsthilfe im Paulussaal war gut besucht

Wie Angehörige von suchtkranken Menschen leiden  und  wo sie Hilfe finden, erfuhren am 11. Juni 2015 über 350 Besucher der Veranstaltung „Zwischen Ohnmacht und Wut - die Situation der Angehörigen von Suchtkranken“ im Paulussaal Freiburg. Veranstalter waren der Freundeskreis für suchtkranke Menschen, das Blaue Kreuz in Deutschland, Ortsverein  Freiburg,  und der Kreuzbund, Diözesanverband Freiburg. Die AOK Freiburg unterstützte die Veranstaltung  im Rahmen der Projektförderung  finanziell und organisatorisch.

Ein „Markt der Möglichkeiten“ mit elf Infoständen  von Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppen  gab Angehörigen die Möglichkeit sich zu informieren. Drei Fachreferate zeigten Wege zur Hilfe für Angehörige  auf.

Der Vortrag von Dr. Friedemann Hagenbuch (Chefarzt an der Klinik für Suchtmedizin des Zentrums für Psychiatrie Emmendingen) trug den Titel „Die Liebe und der Suff regen die Menschen uff“.  In seinem Referat ging es u.a. um die Suchterkrankung als „Familienerkrankung“, um Hilfsformen und -einrichtungen sowie um rechtliche Aspekte.

Frau Dr. Monika Rennert (Psychologische Psychotherapeutin und Fachbuchautorin) informierte über das Thema „Mitbetroffen von der Sucht – sind Angehörige co-abhängig?“ Dabei ging es um Fragen wie: Wer zieht wen in der betroffenen Familie nach unten? Welche Rollen spielen die Kinder als  „stille Opfer“?

Diplom-Sozialarbeiter und Therapeut Willi Vötter (Bereichsleiter der Sozialen Dienste der Evangelischen Stadtmission Freiburg), sprach über „Schritte aus der Ohnmacht und erste Hilfe für Angehörige“ und zeigte einen verständlichen Wegweiser auf.

Die Veranstaltung geht zurück auf eine Initiative von Armin Schilling, Leiter des Freundeskreises  für suchtkranke Menschen  der Pfarrgemeinde  St. Andreas, und seiner Familie. Sie dachten aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen an die Angehörigen von Suchtkranken und beschlossen, etwas für sie zu tun.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Jazz-Band Annelie Schwind Quartett.

Manfred Kluth/ Red.

Foto: Schilling

Fachvorträge der ReferentInnen zum Download

Präsentation zum Vortrag von Dr. Friedemann Hagenbuch (Klinik für Suchtmedizin im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen)

 

 

Vortrag von Dr. Monika Rennert (Psychologische Psychotherapeutin und Autorin des Buches "Co-Abhängigkeit: Was Sucht für die Familie bedeutet“)

 

 

Vortrag von Willi Vötter, Bereichsleiter Soziale Dienste der Evangelischen Stadtmission und Leiter der Suchtberatungsstelle Regio-PSB
Präsentation zum Vortrag

 

Veranstaltungsflyer zum Download

BZ-Interview zu Suchtberatungsstelle Regio-PSB

Am 5. Juni veröffentlichte die Badische Zeitung ein Interview mit dem Leiter unserer Suchtberatungsstelle Regio-PSB.

Medienberichte über Spielsucht und Regio-PSB

Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 25.09.2014 über die Risiken der Glücksspielsucht und die Arbeit unserer Suchtberatungsstelle Regio-PSB:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wenn-der-spielautomat-das-leben-bestimmt--91740443.html

Das SWR-Fernsehen griff das Thema am gleichen Tag in der Landesschau auf:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=8e63c520-44da-11e4-8ce5-0026b975f2e6

Auch im SWR-Radio und bei Radio Regenbogen wurden Beiträge gesendet.

Bundesregierung zeichnet PräRIE-Projekt aus

5000 Euro Preisgeld für vorbildliche Alkoholprävention

99 Kommunen hatten sich am Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien für die kommunale Suchtprävention" beteiligt. Den mit 5000 Euro dotierten 2. Platz belegte das Freiburger Projekt PräRIE, an dem auch die Regio-PSB der Evangelischen Stadtmission beteiligt ist.

Die Jury hob besonders die "ganzheitliche Ausrichtung" der Arbeit des PräRIE-Teams hervor. Gesundheitsminister Daniel Bahr lobte die Vernetzung und Zusammenarbeit mit "allen relevanten Kräften der Stadtgesellschaft".

"PräRIE" ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Freiburg und des Arbeitskreises Suchthilfe, das seit fünf Jahren Alkoholprävention betreibt. Dabei geht es vor allem darum, dem zunehmenden Alkoholkonsum im öffentlichen Raum entgegenzuwirken. Ein räumlicher Schwerpunkt ist das so genannte "Bermuda-Dreieck" in der Freiburger Innenstadt. Im vergangenen Jahr wurden mit den verschiedenen Teilprojekten des PräRIE-Programms - vor allem bei Einsätzen in der Innenstadt und in den Straßenbahnen - 4500 Personen erreicht.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und allen Preisträgern unter http://kommunale-suchtpraevention.de.

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Offene Sprechzeiten:     
Dienstag 16-18.45 Uhr
Donnerstag  9–12 Uhr

Offener Frühstückstreff:
Donnerstag 9–11 Uhr
und nach telefonischer Anmeldung
Tel.: 0761-2858300

Begleitete Selbsthilfegruppe Glücksspiel

Dienstags ab 17.15 Uhr in der Suchtberatungsstelle Regio-PSB

 
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Regio-PSB Freiburg

Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke

Lehener Str. 54a, 79106 Freiburg
Tel: 0761/285830-0
Fax: 0761/285830-5

Ihre Ansprechpersonen:

Willi Vötter
Dipl. Sozialarbeiter (FH), Sozialtherapeut (VT)

Sabine Lilli
Dipl. Sozialpädagogin (FH)

 

Damaris Prümmer
Sozialarbeiterin/
Sozialpädagogin BA